Landesverbandstag 2026 in Nördlingen
Vom 11. bis 13. Juni 2026 lädt der Fachverband Metall Bayern und die Metall-Innung Nordschwaben zum Landesverbandstag in die historische Stadt Nördlingen ein.
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Der Klimawandel ist real. Seine Auswirkungen spüren wir alle - auch im Betrieb. Die Zukunft gehört den Unternehmen, die nachhaltig und ressourcenschonend fertigen und diese verantwortungsvolle Praxis auch belegen können. Mit dem Gütesiegel Umwelt unterstützt der Fachverband Metall Bayern seine Mitgliedsbetriebe bei der Umsetzung und dem Nachweis umweltbewussten Handelns.
Weltweit sind die massiven Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Überflutungen, Dürre, Hitzewellen und Unwetterkapriolen sind bereits an der Tagesordnung. Die heutige Wirtschaftsweise zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen und untergräbt dadurch den Wohlstand kommender Generationen. Die Verlangsamung des Prozesses der Veränderung des Klimas hat höchste Priorität.
Die Politik wird alle Beteiligten der Wirtschaftsprozesse nach und nach in die Verantwortung nehmen, festgelegte Umwelt- und Klimaschutzziele umzusetzen. Das gilt für Industrie und Mittelstand, aber auch für den „kleinen“ Handwerker.
Der Nachweis eines Betriebes, nachhaltig- und ressourcenschonend zu fertigen, entscheidet zunehmend über die Auftragsvergabe. Die Nachfrage von Umweltzertifikaten bei öffentlichen Ausschreibungen wächst. Der Fachverband Metall Bayern unterstützt seine Mitgliedsbetriebe, insbesondere kleine- und mittelständische Betriebe, den Schritt zu umweltbewusstem Handeln praxisgerecht umzusetzen.
Mit der Einführung eines Gütesiegels, dessen Erhalt und Verwendung eine eintägige Präsenzschulung bzw. alternativ eine Onlineschulung (2 x 3 Stunden) und die Überprüfung im Unternehmen voraussetzt, ist der erste Schritt für die Einführung eines dokumentierten Umweltschutzes im Betrieb erfüllt. Das Verfahren für den Erhalt und die Verwendung des Gütesiegels ist angelehnt an das Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001. Das heißt: Wird später eine Zertifizierung nach der vorgenannten Norm angestrebt oder notwendig, sind die Grundlagen durch das Gütesiegel bereits im Unternehmen vorhanden.
Die effektive Energieverwendung und nachhaltige Ressourcennutzung zählt neben dem Personalmangel in Zukunft zu den kritischen Faktoren für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Der steigende Bedarf an Energie und Rohstoffen wird die Bezugskosten kontinuierlich verteuern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen alle Ressourcen im Unternehmen optimal genutzt werden.
Das setzt voraus, das Potenzial der Einsparungen grundsätzlich zu erkennen. Im Rahmen des Erwerbs des Gütesiegels werden die Teilnehmer sensibilisiert, ihre vorhandenen und geplanten Unternehmensprozesse auf Energieeffizienz und optimale Ressourcennutzung hin zu überprüfen.
Jede Einsparung von Energie und Ressourcen im Unternehmen bzw. jede Prozessoptimierung, die den Verbrauch von Energie und Ressourcen senkt, reduziert auch die Kosten und trägt somit bedeutend zur Wirtschaftlichkeit bei.
Die Einführung eines umweltbewussten und nachhaltigen Handelns im Unternehmen setzt voraus, dass alle Mitarbeiter in die Umsetzung eingebunden werden. Schulungen und Unterweisungen der Mitarbeiter steigern die Akzeptanz der Maßnahmen und schaffen gleichzeitig Motivation.
Einsparen von Energie
Reduzierung von Emissionen, Abfall und Abwasser
Reduzierung von Kosten durch gezielten Umgang mit Ressourcen
Verringerung von Umweltauswirkungen
Verbesserung der Rechtssicherheit
Förderung des umweltbewussten Verhaltens der Mitarbeiter
Verbesserung des Images bei Kunden, Partnern und in der Öffentlichkeit
Frühzeitige Erkennung von Fehlerquellen
Vorteil bei Vergabeverfahren gegenüber Wettbewerb
Das Gütesiegel richtet sich an Kleinstbetriebe und Betriebe bis 30 Mitarbeiter, die ihre Prozesse zur Vermeidung bzw. Verringerung von Abfall, zur Verringerung von Emissionen, Lärm, Staub und zum Einsparen von Energie überprüfen wollen und die Umweltzertifizierung nach DIN ISO 14001 aufgrund des Aufwandes und der Kosten nicht benötigen.
Interesse am Gütesiegel Umwelt? Bitte wenden Sie sich an Heinz Kelm von der Geschäftsstelle - Kontaktdaten unten.
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